Im Spiegel ist ein schöner Artikel (unter der Rubrik “Jobs in Echt” !!) zum Thema “Berufsfeld und -bild” erschienen - zum FAMI-Beruf:
Bibliothekarinnen - sind das nicht Frauen im Strickpulli, die ständig “Pssst!” rufen und von Technik keine Ahnung haben? Ganz falsch. Karoline Schulz, 25, wurde in ihrem Job zur Web-2.0-Spezialistin und nimmt Bücher höchstens für ein paar Sekunden in die Hand.
Na? Wer hat ihn denn noch nicht?? … den Becher mit der Aufschrift: Ich bin stolz, ein freundlicher, Bücher stempelnder, leise sprechender, hilfsbereiter, belesener Bibliothekar zu sein
Gern von Freunden verschenkt, die besonders witzig sein wollen …. mein Becher lebt bei mir zuhause im Schrank. Ins Büro hat er sich noch nicht getraut — die Hähme wäre wohl zu groß, oder??! … mmhh - naja… vielleicht ist das mal einen Versuch wert
Ich stehe ja dazu, eine freundliche, stempelnde (!) und vor allem leise sprechende (!) Bibliothekarin zu sein
Na - immerhin bin ich hilfsbereit!!
Etwas Interessantes zum Thema Praxiserfahrungen… eine Info von Studierenden der FH-Potsdam… vielleicht als Anregung zu sehen?!
Die Erfahrungen hören sich ja doch etwas grauselig an… das schreckt ja eher ab, als Lust auf die Berufspraxis zu machen!!
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Studierende aus dem 6. Semester berichten über ihre 22 Wochen Bibliothekspraxis
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Das Praxissemester gilt auch im BachelorEtte-Studiengang an der FH-Potsdam als obligatorisch für das Curriculum. Die Erfahrungen, die die Studierenden gemacht haben, fallen durchaus gemischt aus.
Viele waren mit ihrer Stellung in der aufnehmenden Einrichtung nicht zufrieden. Die Arbeit in den Bibliotheken war teils langweilig, teils existierten überhaupt keine Bibliotheken, teils gab es dort keine BibliothekarInnen und teils wurden die angehenden BibliothekarInnen mit FaMI-Tätigkeiten abgespeist. Das wiederum kam dem Wesen mancher Studierender wiederum sehr zu gute, die Ansprüche an Ausbildung und Beruf sind und bleiben sehr verchieden. Monotonie und wenig Aufgabenvielfalt bestimmten den Alltag derjenigen, die sich aktiv und mit innovativen Ideen in die Bibliothekswelt stürzen sollen, wenn sie mit dem Studium fertig sind. Immerhin waren auch viele, subjektiv betrachtet aber weniger als die Hälfte, durchweg mit ihren Praxiseinrichtungen zufrieden. Offen bleiben die Fragen:
Welchen Einfluss hat die Unzufriedenheit mit dem Praktikum auf die Qualität und die Sicht auf das eigene Berufsbild, wenn später gearbeitet werden muss?
Wie ist es den Studierenden aus dem Archiv- und Dokumentationsbereich ergangen? Haben hier auch soviele negative Erfahrungen gemacht?
Die Praktikumsbeauftragte will in Zusammenarbeit mit anderen einen best-practice Leitfaden für Praktika erstellen. Sollten hier, anstelle des bloßen Ablieferns von input, nicht die Studierenden selbst einen solchen Leitdfaden erstellen?
zur Info für alle, die die BUB nicht lesen, bzw. lesen können:
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Liebe Kolleginnen und Kollegen,
die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift BuB enthält eine heraustrennbare Broschüre zum Berufsfeld Bibliothek und Information. Primäre Zielgruppe sind Schülerinnen und Schüler sowie Studierende, die sich für ein Studium oder eine Ausbildung im Bibliotheks- und Informationssektor interessieren.
Darüber hinaus kommen auch Entscheider in Politik und Verwaltung sowie Journalisten infrage.
In der Broschüre “Wir bringen Wissen in Bewegung” wird bewusst auf eine umfangreiche und textlastige Darstellung der unterschiedlichen Ausbildungswege und -inhalte verzichtet: Stattdessen wurden mehrere
Kolleginnen und Kollegen porträtiert, in deren täglicher Praxis sich die Vielfalt der Berufe und Aufgaben widerspiegelt. Der Sonderdruck kann von Interessierten in der BIB-Geschäftsstelle bestellt werden und steht darüber hinaus zum Download auf der BIB-Website zur Verfügung unter