Obwohl… was halten wir denn von DEM Kostüm?!
Ist das witizig? Diskriminierend? Sexy? Fetisch? Lustig?
Was denkt Ihr?!
Was sagt das Kostüm über das Berufsbild der Bibliothekarin aus?!
Immerhin besteht es aus vier Teilen: Petticoat im Bücher-Look, Schal, Hornbrille und einem abnehmbaren “Naughty Librarian” Namensschild.
…obwohl sie ja ein wenig wie Sarah Palin aussieht….
“I decided to do an in-depth, academic study on whether or not Vice Presidential candidate Sarah Palin does look like the stereotypical, “sexy librarian” character that I have heard appears in the kind of movies you see late night on Cinemax. CNS even researched this and found that people like the fact that Sarah Palin looks like an SL an even like the nickname for her.”
Oder - wie wäre es hiermit:
Auf der Webseite wird das Kostüm mit “Sexy Secretary” / “Sexy Librarian” betitelt.
Ja, genau! Diese beiden Jobs sind auch in einem Atemzug zu nennen
Allerdings steht sie mit DEN Schuhen sicherlich NICHT in der Ausleihe.
Es kann ja auch sein, daß die Bibliothekarinnen-Outfits einen eigenen Fetischbereich darstellen. Wer weiß…
Wenn man auf der o.g. Website das Suchwort “librarian” eingibt, kommt man auch auf dieses fesche Teil:
Beschreibung: “She does her hair by the books!”
Ich bin mir sicher, die Suche nach Kostümen dieser Art lassen sich WEIT ausführen … witzigerweise findet man Kostüme hauptsächlich bei englischsprachigen Karnevals-Kostümanbietern. Ich habe ein wenig bei den mir bekannten deutschen Anbietern gesucht - und spontan nichts gefunden. Vielleicht werden die Kostüme auch nicht mit “Bibliothekarin” getaggt, sondern eher mit “Bücherfrau” oder so … ich bleibe am Ball!
Vielleicht sollten wir im Blog einen eigenen Bereich mit dem Titel “Sexy Librarians” eröffnen.
Material gibt es zur Genüge!! Hier und Hier und Hier
WO sind eigentlich die männlichen, sexy Bibliothekare?!?!
Ein charmanter Artikel über eine passionierte Bibliothekarin aus Marin County California, ist im San Fransisco Chronicle erschienen:
It’s because of encyclopedias that I became a librarian. I grew up on the Peninsula, and we didn’t have an encyclopedia at home. So I would go to the Millbrae Library every week and use the encyclopedias there. And I loved the fact that there wasn’t just the World Book Encyclopedia. There was the Encyclopedia Americana. You’d have an aisle of encyclopedias. That made the library a very cool place to be.
vielen Dank für diesen herrlichen Beitrag in einem herrlichen Blog - mal wieder zum Thema: Buchhändlerin.. Bibliothekarin.. ist da etwa ein Unterschied?!?!
“Buchhändler” ist ein anerkannter Beruf. Mit Ausbildung. Mit Prüfung. So richtig. Und ebenso real wie Bäcker, Polizist oder Zahnarzt.
Trotzdem kennt man den Spruch: “Ach, das ist ein richtiger Beruf?”
So beliebt wie der Spruch, ist die Verwechslung mit anderen Berufen. So wurde ich doch, tatsächlich, als BuchHALTERIN verheiratet. Oder man bekommt folgende Szene präsentiert:
Kundin: “Ich suche da ein Buch. Ich weiß keinen Autorennamen und keinen Titel *kicher*…. Ich weiiiiiß, das ist das Schlimmste für Bibliothekarinnen wie Sie.”
Hm. Nö. Fehlende Titelinformationen gehören zum Tagesgeschäft. Aber ich bin keine Bibliothekarin. Die arbeiten ein Gebäude weiter in der Bibliothek.
Und ja, bei uns wird auch öfter probiert, Bücher auszuleihen. *g*