|
|
Werbung für den Buchhandel als Institution? Eigentlich kaum vorstellbar … da sind uns die Franzosen einen Schritt voraus: der Text lautet übersetzt (pardon - ich bin kein Native-Speaker): “Tausende Bücher stehen mir zur Verfügung. Wer wird mir helfen, die richtige Wahl zu treffen, wenn mein Buchhändler nicht mehr da ist? Die Kampagne wird von der französischen Buch-und Verlagsszene unterstüzt: sne - Syndicat national de l’édition (nationale Verlags-gewerkschaft): ca. 580 Mitglieder. Ziel: Kollektive Ideen für eine langfristige Zukunftssicherung der Verlage. SLF - Syndicat de la librairie française (Gewerkschaft französischer Buchhandlungen): ca. 600 Mitglieder. Ziel: Verbesserung der wirtschaftlichen Situation, soziale Organisation und Anpassung des Buchhandels an das e-Book-Geschäft. ADELC - Association pour le développement de la librairie de création (Vereinigung für die Entwicklung von kreativen Buchhandlungen): diese Organisation wurde von unabhängigen kleinen Verlagen konzipiert, um die Verbreitung eher unbekannter Verlage und Autoren zu ermöglichen und um dem Buchhandlungen Mittel zur Verfügung zu stellen, damit sowohl die Verlage, als auch die Buchhandlungen ihre Unabhängigkeit bewahren und unbekannte Autoren in ihr Sortiment aufnehmen können. CNL - Centre National du Livre (Nationales Buchzentrum): dies ist eine öffentliche Einrichtung des Kultur- und Kommunikation-ministeriums, das sich um die Förderung des Kulturgutes Buch in seiner ganzen Qualität und Entstehungskette (Autor, Verlag, Buchhandlung, Bibliothek, Literaturveranstaltung) kümmert. Nicht zu vergessen: die unersetzbare Beratung in einer Buchhandlung, die Atmosphäre, die Auswahl, die Kompetenz, der Austausch zwischen Buchhändler und Leser bzw. Leser. Wird es in naher Zukunft nur noch Grossketten und Internetbuchhandlungen ohne Beratung und Atmosphäre geben? Ich versuche mein Geld stets in die kleine Buchhandlung “Dornbusch” in der Pelzerstraße zu tragen.
unter dem Motto: Austausch statt Ausleihen via [bibliotan]
naja - fast … oder einfach nur eine coole Bibliotheksführung!! via [infobib]
Weigle Information Commons Wow, das ist wahre Liebe!!! Studenten der Pennsylvania Universität haben für ihre Bibliothek den Song “Downtown” von Petula Clark umgetextet und ein Musikvideo dazu gedreht. Wer morgen wieder in seine Bibliothek muss, sollte sich mit diesem Video darauf einstimmen.
…n´ büschen klischeehaft… gehört aber in unsere Film-Sammlung |
||||||||||||||||